Therapie
“Was wird eigentlich in der Ergotherapie gemacht?”
Das ist oft eine Frage, die Patienten stellen. Lassen Sie es mich kurz erklären:

Ergotherapie ist ein ärztlich verordnetes Heilmittel, genau wie Physiotherapie und Logopädie. Es kann bei Menschen jeder Altersgruppe zum Einsatz kommen.

Sie behandelt Menschen mit Störungen in der Entwicklung, der Motorik, der Wahrnehmung, der Kognition und der Psyche.

Ziel der Ergotherapie ist es also, nicht vorhandene oder verloren gegangene HANDLUNGSFÄHIGKEITEN wieder herzustellen und/oder zu fördern.

Der Betroffene soll so die größtmögliche Selbstständigkeit und Unabhängigkeit in seinem täglichen Leben, seinem persönlichen und beruflichem Umfeld wiedererlangen.

Die Ergotherapie befähigt Menschen, durch aktives Tun diese (ihre) Selbstständigkeit (wieder) zu erlangen und somit die eigene Lebensqualität zu verbessern und am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben.

Die Behandlung kann bei Bedarf auch als Hausbesuch durchgeführt werden. Dieser muss jedoch vom Arzt verordnet werden.

Mögliche Behandlungsarten der Egotherapie sind:

  1. motorisch-funktionelle Behandlung
  2. sensomotorisch-perzeptive Behandlung
  3. Hirnleistungstraining/neuropsychologisch orientierte Behandlung
  4. psychisch-funktionelle Behandlung
  5. Belastungserprobung
  6. Beratung zur Integration ins häusliche und soziale Umfeld (z.B. Wohnraumanpassung & Hilfsmittelberatung, &nbsp&nbsp&nbsp&nbspauch Besuche von Schulen und KiTas)